Das Semester hat soeben erst angefangen und legt schon richtig los. Der neue Block „Atmung“ beginnt mit dem Fall eines 19-Jährigen, dem mit einer 10cm langen Klinge in den Oberkörper in den Oberkörper gestochen wurde und infolge dessen einen ausgedehnten Hämatothorax ausbildet. Zusätzlich wird ein wahrer Veranstaltungs-Marathon abgehalten, der neben den vielen Partys und Abendveranstaltungen zu Semesterbeginn eine ziemlich turbulente Woche ausfüllt.

Heute dann stand der erste Termin in der Lehrarztpraxis an, jedoch erst einmal nur zum gegenseitigen Kennenlernen. Ich bin vollkommen zufrieden mit der Wahl: Große interdisziplinäre Gemeinschaftspraxis mit buntem Patientenklientel, hervorragender technischer Ausstattung und Kompetenzenverteilung sowie eine tolle Atmosphäre im Team. Achja, und der Wintergarten zur allgemeinen Erholung vom Arbeitsstress sei auch noch erwähnt.

Im Anschluss fuhr ich zum schwedischen Möbelhaus um die Ecke und traf dort zufälligerweise zwei meiner ehemaligen Lehrer beim gemeinsamen Möbelkauf – schon damals munkelte man, dass zwischen den beiden was laufen würde. Der Schrecken war zumindest ihr wahrlich ins Gesicht gemalt, Angst lag in ihrer Stimme, Stress und Anspannung bestimmten ihr Verhalten. Andere würden sagen: „Sie stank nach Furcht“ – aber das wäre ein wenig übertrieben. Offensichtlich hatte sie große Angst, ich könnte irgendetwas ausplaudern. Aber ich glaube, da werde ich im Freundeskreis lieber Stillschweigen bewahren. Schließlich habe ich die beiden immer gemocht.

Unterm Strich: Bis morgen muss ich die Lernziele bearbeitet haben. Durch die vielen Stunden in der Uni und den Umzugsstress wird’s auch langsam Zeit, damit anzufangen…


Current mood: Immer auf Trab
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Entschuldigt meine kürzliche Schreibflaute, aber bei mir geht es drunter und drüber. Zum einen wäre da der Umzug zu meistern (dessen Vorbereitungen im vollen Gange sind), zum anderen bricht das neue Semester an, sodass letztendlich das Bloggen hier und bei Castor und Pollux auf Sparflamme gestellt bleiben wird.

Dafür wird man ab Donnerstag die Gelegenheit haben, mich einmal wöchentlich bei der regelmäßigen Arbeit als Aushilfsarzt Mädchen für alles Lehrpraktikant erleben zu können. Das Konzept dahinter nennt sich „Praxistag“, eine Pflichtveranstaltung vom zweiten bis fünften Semester, bei der die Studierenden nicht nur einen Blick in die Arbeit eines niedergelassenen Arztes erhalten sollen, sondern auch von Anfang an ihre eigenen Fähigkeiten schulen und neue Fertigkeiten erlernen sollen.

Natürlich wird der Studierende zunächst eine eher beobachtende Rolle einnehmen, doch im Laufe der Zeit auch selbstständig Anamnesen (Patientengespräche) erheben, vor Ort durchführbare Untersuchungen vornehmen und auch Rezepte ausfüllen – natürlich nur unter Aufsicht bzw. in Rücksprache mit dem Lehrarzt.

Wer also in den Genuss kommen will, sich wegen seines anhaltenden Hustens von mir abhören und krankschreiben lassen will, der komme immer donnerstags in eine ganz bestimmte Hausarztpraxis nach 12107 Berlin – denn dort wurde ich für das kommende Jahr eingeteilt.


Current mood: On the run
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Neulich hatte ich eine angeregte, aber leider viel zu kurze Diskussion über Philosophie und Physik, Räumlichkeit und Wahrnehmung. Letztlich war diese jedoch der Anstoß, um noch einmal genau über die Definition des mathematischen Begriffs der „Dimension“ nachzudenken und eine stark vereinfachte und daher verständliche Anleitung zum Explorieren einer beliebigen räumlichen Dimension zu verinnerlichen. Ich will einmal meine Gedanken aufschreiben:

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Current mood: Schwer beschäftigt
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