Ich glaube, ich habe es an dieser Stelle schon einmal erwähnt: Ich gehe in die Forschung. Nein, du hast dich nicht verlesen, ich werde tatsächlich Forschung betreiben, die ein wissenschaftliches Ergebnis zu Tage fördern wird.

Ich spreche nicht vo einer Promotion; mein Curriculum sieht vor, dass ich zu Beginn des kommenden Semesters für vier Wochen in die Forschung gehe (oder noch mehr, wenn man die Ferien gern im Labor verbringt). Der Sinn dahinter ist, dass wir frühzeitig mit der Forschung und dem wissenschaftlichen Arbeiten in Kontakt kommen, nicht nur, damit wir später bessere Dissertationen veröffentlichen. Die Aufgabe ist klar: Suche nach einer Arbeitsgruppe, die an einem Thema arbeitet, das dich interessiert und beschäftigte dich mit einem Unterthema, das dann zu einem Ergebnis führt, welches du auf einem medizinischen Kongreß vorstellst. Nein, du hast dich wieder nicht verlesen. Die Uni wird einen Kongreß veranstalten, wo jeder Student für zehn Minuten referiert, was er und seine Arbeitsgruppe herausgefunden haben. Außerdem bekommen die vier besten Studenten eine Prämie von 50€.

Whoa, das wird dermaßen spannend. Ich kann es kaum erwarten, mit der Forschung zu beginnen! Aber eins anch dem anderen. Erst einmal muss ich eine Arbeitsgruppe und ein Thema finden. Da ich nach dem Studium gern an der Uniklinik arbeiten möchte, ist es ratsam, jedes bis dahin stattfindende Praktikum hier an der Uni und in derselben präferierten Fachrichtung abzuleisten, sodass die Leute sich an mich erinnern können und ich sowas wie ein Teil des Teams werden kann (Wunschdenken). Daher wäre es großartig, wenn ich mich in diesem Forschungspraktikum schon auf dieselb Fachrichtung ausrichte, die ich dann als Facharzt ausüben werde. Eine schwere Aufgabe, denn ich weiß immer noch nicht, was ich einmal werden soll.

Wie auch immer, ich glaube, die Onkologie ist da ganz vorne mit dabei, also werde ich mich nach Arbeitsgruppen dieses Fachbereiches umsehen – und euch auf dem Laufenden halten!


Current mood: Excited!
Currently listening to: Sigur Rós & Steindór Andersen - Hugann seiða svalli frá




Endokrinologie

(In groß)


Current mood: Busy
Currently listening to: Alva Noto + Ryuichi Sakamoto - Grains




  • Die Leute werfen mit Dingen nach einem, die mit einem großen KAWUMM losgehen.
  • Die Leute um einen herum werfen mit Dingen, die mit einem großen KA-RA-KA-WUMM losgehen.
  • Man verbringt mehr Zeit auf dem Weg zu all den Parties als auf diesen Parties.
  • Unterwegs trifft man mehr Freunde und Bekannte als auf besagten Parties.
  • Die Abendplanung ändert sich fortwährend – letztenendes landet man wieder auf der Party, wo man zuerst war.
  • Am Ende hat man genau einen seiner Knaller gezündet (für welche man einen nicht unbeträchtlichen Betrag gezahlt hat.)
  • Der wundervolle Aussichtspunkt ist derart voll und gedrängt, dass man der einzige ist, der den am Boden liegenden FUNKELNDEN, GLÄNZENDEN 5-Euro-Schein bemerkt! (Nunja, das macht immerhin das besagte Feuerwerk wieder ein wenig gut.)
  • Man diskutiert mit einer isländischen Fremden ausgiebig über Themen wie „Der Nationalsozialismus hat keine neuen Weltanschauungen erfunden“, „Deutsches Gedenken des Holocaustes und des 2. Weltkrieges fällt ambivalent aus“ und „Nordische Sprachen und ihre Ähnlichkeiten“. In einer Mischung aus Englisch und Schwedisch.
  • Nichts läuft wie geplant.
  • Der nächste Tag scheint so verdammt kurz…

Current mood: Busy as the white rabbit
Currently listening to: L.v.Beethoven - 2. Symphonie, 1. Satz