Dein süßes Lachen zog sich in kleinen Falten um deine Augen, deren tiefes Braun mich in Windeseile einnahm. Wir sahen uns lange tief in die Augen, doch kein Wort sollte all dem folgen. Lange suchte ich dich anzusprechen, doch ich konnte nicht. Ich kannte dich nicht, hatte nur andere über dich sprechen gehört, fürchtete, dass dies nur eine kurze Episode werden würde. Eines dieser belanglosen Intermezzi, die mehr zurücklassen, als sie mitbringen, die es nicht wert sind, immer und immer wieder eingegangen zu werden.

Du hast noch mit vielen anderen an diesem Abend geflirtet, doch ebenso wie ich bliebst auch du bis zuletzt, warteste ebenso lang wie ich, wann der andere gehen möge. Ich fror fürchterlich, doch wartete solange, bis wir uns mit einem „Tschüs, bis demnächst“ verabschiedeten. Ich hätte dich in all der Zeit davor ansprechen können, hätte mit dir geflirtet, mit dir auf einer Wellenlänge gelegen, Nummern ausgetauscht und dich wiedergesehen. Doch all das trat nicht ein.

Ich bin angeekelt von diesen episodischen Liebeleien, die nur der Verdrängung der vorherigen dienen. Und doch möchte ich doch nur eine Beziehung eingehen, die auf einer festeren Basis aufbaut. I‘m in love with the idea of love. Das ist mein Problem.


Current mood: Kontemplativ
Currently listening to: "I've got a cell phone. I've got a car. I've got a house with a garden. I've got some cash in my wallet. I've got love. I've got hate. [...] You can't have everything. You can't have everything. " - Künstler und Titel unbekannt.