Was mag das sein? Etwa 400 partywillige Leute (siebenmal so viele wie geplant) versammeln sich im Herzen des Berliner Szenebezirks Friedrichshain, am Frankfurter Tor, haben allerhand Raketen, Knaller und Fontänen, sowie Sekt, Bier und Hochprozentiges dabei und streunen über die Frankfurter Allee, von einer Straßenseite zur anderen, von Tür zu Tür.
Hm. Schwierig?
Der Beginn einer etwas überdimensionalen Dachparty.
Trafen sich am Treffpunkt noch etwa siebzig Leute ein um daraufhin einen Zugang zu den schier endlosen Dächern der Frankfurter Allee zu suchen, waren es nach einer halben Stunde schon mehrere hundert Personen, die auf der Suche nach Einlass die Haustüren abbummelten. Das ulkige Schauspiel blieb für mehr als eine ganze Stunde erfolglos; auch aufgrund ein wenig kleinkarierter Bewohner und der herbeigeeilten Beamten in Tannengrün sowie deren Kollegen in Zivil. Das neue Jahr brach dann zwar auf der Straße an, aber schon kurz nach null Uhr konnten die Dächer beiderseits der Frankfurter Allee erstürmt werden – Lohn war ein grandioser Ausblick über die Berliner Innenstadt und die dazugehörige Stimmung unter den Partygästen.
Nachteilig war zwar, dass wir dort feierten, wo andere ihre Raketen hinschossen, und über kurz oder lang die Sicht durch Rauch- und Nebelschwaden getrübt wurde, trotzdem tat das der Partylaune keinen Abbruch.
Dass auf den vielen Wegen dieser Silvesternacht auch so einige CustomMade-Böller direkt neben mir explodierten und mit Raketen auf mich geschossen wurde, tat dann auch nicht mehr viel zur Sache – diese Silvesterparty sollte nächstes Jahr auf jeden Fall in eine neue Runde gehen!
Current mood: Im letzten Kampf mit dem Kater
Currently listening to: Coachwhips - Boom pow awesome wow


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