Ich glaube, ich habe es an dieser Stelle schon einmal erwähnt: Ich gehe in die Forschung. Nein, du hast dich nicht verlesen, ich werde tatsächlich Forschung betreiben, die ein wissenschaftliches Ergebnis zu Tage fördern wird.

Ich spreche nicht vo einer Promotion; mein Curriculum sieht vor, dass ich zu Beginn des kommenden Semesters für vier Wochen in die Forschung gehe (oder noch mehr, wenn man die Ferien gern im Labor verbringt). Der Sinn dahinter ist, dass wir frühzeitig mit der Forschung und dem wissenschaftlichen Arbeiten in Kontakt kommen, nicht nur, damit wir später bessere Dissertationen veröffentlichen. Die Aufgabe ist klar: Suche nach einer Arbeitsgruppe, die an einem Thema arbeitet, das dich interessiert und beschäftigte dich mit einem Unterthema, das dann zu einem Ergebnis führt, welches du auf einem medizinischen Kongreß vorstellst. Nein, du hast dich wieder nicht verlesen. Die Uni wird einen Kongreß veranstalten, wo jeder Student für zehn Minuten referiert, was er und seine Arbeitsgruppe herausgefunden haben. Außerdem bekommen die vier besten Studenten eine Prämie von 50€.

Whoa, das wird dermaßen spannend. Ich kann es kaum erwarten, mit der Forschung zu beginnen! Aber eins anch dem anderen. Erst einmal muss ich eine Arbeitsgruppe und ein Thema finden. Da ich nach dem Studium gern an der Uniklinik arbeiten möchte, ist es ratsam, jedes bis dahin stattfindende Praktikum hier an der Uni und in derselben präferierten Fachrichtung abzuleisten, sodass die Leute sich an mich erinnern können und ich sowas wie ein Teil des Teams werden kann (Wunschdenken). Daher wäre es großartig, wenn ich mich in diesem Forschungspraktikum schon auf dieselb Fachrichtung ausrichte, die ich dann als Facharzt ausüben werde. Eine schwere Aufgabe, denn ich weiß immer noch nicht, was ich einmal werden soll.

Wie auch immer, ich glaube, die Onkologie ist da ganz vorne mit dabei, also werde ich mich nach Arbeitsgruppen dieses Fachbereiches umsehen – und euch auf dem Laufenden halten!


Current mood: Excited!
Currently listening to: Sigur Rós & Steindór Andersen - Hugann seiða svalli frá



1 Kommentar zu “Auf dem Weg in die Forschung”

  1. 1
    chefarzt schrieb am 24.01.2010 um 20:35:

    Sehr spannende Sache. ich wünsche viel Erfolg in der Forschung.


Kommentieren