Heute begann die vierte und letzte Woche meines Forschungspraktikums. Wie ich schon mal erwähnte, muss ich einen Forschungsbericht abgeben, quasi eine kleine Doktorarbeit. Auch wenn ich in meinem Praktikum zu keinem Ergebnis komme, muss ich doch wenigstens eine ausführliche Diskussion führen, woran es gehapert hat oder haben könnte, was freilich noch viel unangenehmer ist. Es sagte ja auch keiner, Forschung wäre ein entspanntes Geschäft.
Um noch einen draufzusetzen, waren die ersten beiden Wochen – also die Hälfte des Praktikums – für die Katz, weil keines der Experimente, die ich in dieser Zeit durchführte, klappen wollte. Letzte Woche war es auch nicht gerade ein Durchmarsch. Die Situation, in der ich mich derzeit befinde, ist also folgende: Für den Fall, dass fortan alles wie am Schnürchen läuft und ich auch am Sonnabend ins Labor gehe, könnte ich tatsächlich zu einem Ergebnis kommen.
Und hier sind die schlechten Nachrichten: Ich muss die Forschungsarbeit am Montag abgeben. Kommenden Montag. Was bedeutet, dass ich zwischen Samstag Abend und Montag Morgen die Arbeit schreiben muss, Montag früh dann ins Labor fahre, eine Unterschrift abhole, dass alles korrekt und rechtmäßig ist (natürlich muss meine Betreuerin die Arbeit erst einmal lesen) und hetzte dann in die Uni, um die Unterlagen einzureichen.
Großartig. Es sagte ja auch keiner, das Medizinstudium kümmere sich um meinen Schlafrhythmus.
Current mood: Stressed.
Currently listening to: Benno Blome - Mix January 2010


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